Mittwoch, Dezember 15, 2010




ATEM LENDE


Atem Lende
Feld Fell Schneefall
Ja zu Ende
Jahreswende

Rauch und Brauchtum
Nase Bart
um den Bauch rum
Zimtlauf zart

Atemwand
Dehnung Land
Atemwende
wechselnd Hände

eine schleicht sich
eine laicht
entwirft aus jeder Lage
gebärt 365 Tage

Zahl um Zahl getauft im Namen
steigt jeder Tag in einen Rahmen
erscheint ein Atemzug ein Wille

Leere
Pause

Beatmung aus der Stille

Donnerstag, November 18, 2010

Dienstag, November 09, 2010

Montag, Oktober 25, 2010

aus dem haus und dem profil
liest man aus dem rumpf und kiel
pflegt die ohren mit gelee
elfen tanzen mit der fee

alles zünder wesen schwert
trappedinhercloset und am herd
vierzehn stimmen kochen brei
niemals nichts ist nicht dabei

kein gelage keine gelege
niemand streift mehr durchs gehege
nur die lippen mit dem stift
fordern wesentlich mehr gift


LINK ZUR AUSSTELLUNG
APFEL SCHALE KERN GEHAEUSE Urbach Widdumhof


Samstag, Oktober 23, 2010

regelmäßig lesen
buchstaben verwesen
auf der zeile in der seite
sichtbar in der speicherweite
rakete nasa bohren
feuerbohnen aus den ohren
kopfgewitter blitzplanet
handstand übern rasen geht
oktoberlahmarschloch
auf den kompost fällt das doch
fehlt das blatt und stirbt das laub
reibt der schatten sich am staub
ichgreifdirindiespeichen
schmier dir bratwurst auf die weichen
ich werfe roten Senf nach dir
passier dich ab um kurz nach vier
rauhreif macht den tau steif

Mittwoch, Oktober 06, 2010


Wurzel Zelle Wurzel Zelle
Erde Wasser Urfrucht Quelle
Da der Halt und dort das Leben
Aus dem Dunkel her vom Licht
Kreislauf nimmt dazu zugeben
Wirkt der Stoff Materie dicht
Kann jedes Teilchen sich verweben
In mit über aus der Schicht

Dienstag, Oktober 05, 2010

GREIFT armwärts schweigt die Pumpe
zieht am Vakuum und pfeift
atmet Zwerchfell Rippe Nebel
der sich durch die Felder schleift
Frucht Rabelle Apfel Pflaume
hängt am Ast am Baume reift
als Blatt das Wort der Dichter
wie der den Notenschlüssel GREIFT

Montag, Oktober 04, 2010

Innenraum und Aussen Haut
oben still Danebenlaut
vom Gefühl her hinten Hülle
nach dem Mittag vorne Fülle
aus dem Erdloch das Gestöhne
Überschall die Zwischentöne
überhaupt ist alles leicht hier
Gleichnis schwierig
schwer vom Weichtier
überall ist nichts gewesen
keiner kann im Spiegel lesen
Haus die Mauer Tropfe Pforte
spriesse lebe hier am Orte

Du wirst heut den Tag geniessen
Vom Boden her das Herz umschließen

Dienstag, September 28, 2010


DIE KRAKEHLE

Tropft vom Kropf der Krake
flüssig Kaper Salz die Lake
am Knie der Ehe Zwiebelringe
Plastikmüll und andere Dinge
Arme wurzeln Wurzel Luft
verleimt der Fischgeruch den Duft
verrückt der Stoß auch das Prinzip
Impulserhaltung setzt der Trieb
weicht das Tier aus seinem Grund
spreizt blühend jeder Saugnapf bunt
an den Füßen Fasern nackt
das Vakuum die Klippen packt
vom Fels erklärt sich hier das Tier
Dienstagmittag kurz nach vier
es krakehlt aus seiner Seele
reizt die Nerven deiner Kehle

Freitag, September 24, 2010

Montag, September 13, 2010

Leseweihung zur Eröffnung der Ausstellung
LINK ZUM BRUNNENWIRT im Zagreus Projekt am 11.09.10


Ich bin Karl der Klare
der Orakarl der Wahre
real dark kerl vocal oral
mit meinem Gral Pokal
bin B Punkt N Punkt Runenwirt
beim U Punkt K Brunnenwirt
Zagreus in der Unterwelt
wo die Nacht die Fragen stellt
ich jag den Stab der Buche
find das Reizwort Frage Suche
reiss den Satz zerfetz die Zeichen
leg Spur und steil die Weichen
Bin Ungeheuer Eva Schnell
bin Spucke Schrei und DJ Bell
die Glocke läutet Amor Ruft
im freien Raum die Feder groovt
ich lieb das Alphabet
wo immer was geschrieben steht
leg Eier wo sie niemand findet
trenn das Eiweiß Dotter bindet
goldgelb steht was an der Wand
durchdringt der Satz des Meisters Hand
in seinen Armen Silben schlafen
gebären Anker Hafen Harfen
ich bin der klare Karl im Geist
der dir in den Schädel beisst
auf meinen Lippen ruht der Stift
mich lilarot das Summen trifft
die Krake mir das Kopfhaar füllt
der Saugnapf mir die Silbe kühlt
Wolke Uhu Astronaut
freier Fallsprung Haut taut Haut
Ich bin der Karl der Klare
hab Gräten Paare Haare
stink nach Schnaps
und auch nach Fisch
teile Teile Tisch Bein Tisch
Stuhlgang Eingeweide Nüstern
immer gibt es was zu flüstern
Wort für Wort kommt aus dem Maul
Wind treibt Erde Rast gärt faul
überall klebt Venusmus
dem Jupiter an Hand und Fuß
er schreit ins All mit voller Wucht
ich hab dich überall gesucht
von jedem Berg und jedem Hugel
schau ich hinauf zur Discokugel
Punkt Punkt Kommastrichter
ich bin der klare Karl der Dichter
schreib in das Dunkel Lichter
ich dichte wie ein Leinenweber
und lichte deine weinend Leber
ich klebe wie der UHU Kleber
bin Löffel Gabel Kuchenheber
bin Tasse Schüssel Tellerrand
und mit Tier und dir verwandt
geh mit der Maische Hand in Hand
dem Geistrohr durch die WindWandWand
Ich bin der Karl das Wie mal Pi
Jodel mit dem Huhn und Vieh
bin eine Ecke Glauben
und ein Stück Skulptur
fliege mit den Tauben
bin die Zeit nur ohne Uhr
ich bin im Tal der Gipfel
Schale Kern Gehäuse Wipfel
alles was sich denken lässt
begibt sich ins Bewußtseinsnest
Voll Geschirr der Pferde
Flaschen Gläser Herde
Elisa Maske Schüler
wir brauchen einen Spüler
einen Schnaps auf alle Fälle
ausgespeist der klaren Quelle
vom Brunnenwirt der Oktopuss
vom Runenwirt ein feuchter Kuss
im Wasser aus der Kanne schlemmen
ich will die Spree vom Weizen trennen
Havel See Genezareth
Krumme Lanke Vesperbrett
Rosenthaler Weinbergsweg
aus der Lücke wächst ein Steg
Ich bin der Karl der Klare
hab auf der Brust auch Haare
Haarekrischna in den Straßen
in den Büschen rammeln Hasen
auf den Wegen Ruccolas
leuchtet gelb das Woher Was
ich sehe was was du nicht siehst
das dir aus der Nase spriesst
es leuchtet preussischblau die Nacht
Sternenklar der Karl hält wacht
mit Helm und ohne Kühler
streckt er aus den Fuß die Fühler
die Zehen tasten rohe Kunst
aus dem Feuer steigt der Dunst
Gorollrauch kriecht Metall die Hitze
lodernd Sack verkohlte Ritze
wer loslässt hat die Hände frei
siebzehn achtzehn vier und drei
keiner weiss was hier geschieht
es tanzt und singt der Marmorbeat
seid willkommen hier beim Hirt
beim Runen und ZUM BRUNNENWIRT

Donnerstag, September 09, 2010

Montag, August 30, 2010

Spur und Spore
Pur die Pore
Aus der Hüfte
In die Lüfte
Scheingebaren
Ohnmacht wahren
Akt Ion Akazien
Wasserwenfall
Wem und Wenn

Schmeiß dich weg
Und heb dich auf
Nimm die Beine
Kauf dich auf
Saug aus allen Lebenslagen
Geste Tanz und Liegewagen
Reiss am Faden
Leck die Zunge
Spuck ins Glas
Und rauch auf Lunge

Freitag, August 27, 2010

OSTSEE OSTKLEE

nah am Strand
Welle Wasser Welle Sand
Horizont und Hemisschwere
Welle Weite Welle Schere
Ostsee Ostklee hör mir zu
Morgensalz und Morgendu
Übermorgen Blase Schaum
Schwelle Kluft aus Gras wird Raum
Teppichwolken Pflug und Meer
Schwarmgewicht fällt kreuz und quer
Hering Zunge Butt und Schorsch
Schuppen Kiemen Gräten Dorsch

Ostsee Ostsee Luf und Leck
gib Bratkartoffel Fisch und Speck

Montag, August 23, 2010


aus der bewegung heraus ins feld der abstammung

Montag, August 16, 2010

bringe einen gedanken an einen Ort
an dem er sich entfalten kann

Donnerstag, August 12, 2010

27.10.2010 Leseredender Gesang auf dem Hohenstaufen

feat. Der klare Karl - Ritter Asphalt und der Verwaltungspoet

Blog zur Lesung


Presselink: Hohenstaufentaufe

Den Hohenstaufen will ich taufen
aus seinen Quellen Obstbrand saufen
ich blick ihn an in seinem Namen
und Bild im Bild den Wechselrahmen
an seinen Hängen Obst macht Saft
gedeiht Idee die Geisteskraft
in seinen Ebenen fliesst das Leben
wird dir von Hand zu Hand gegeben
auf seiner Höhe steht ein Baum
aus ihm wächst Wirklichkeit und Traum
ein Lied erklingt aus seinem Schaft
UHU_SONATE FEENHAFT

Es ist als ob man ständig versucht das Bindegewebe
der Schwerelosigkeit preiszugeben um das Oben
und Unten aufzulösen, ganz so als ob aus der Hoffnung
die Freiheit des Erlebten wird.

Donnerstag, August 05, 2010

Echo Lot und Weltichlotse

Drachenfett verschmieren
Mund zu Tür auf scharnieren
das Loch im Fenster zum passieren
Word in Process Engelleiter
schwebt die Wolke als Begleiter

Sonntag, Juli 25, 2010

Donnerstag, Juli 22, 2010

HUMAN MIST MUSS

Dies ist die Mitte das Zentrum der Rand
hier bin ich Mensch im Herdenverband
trag mit mir das Tier den Ruf und die Hufe
im Lot singt der Kehlkopf von Stufe zu Stufe
das Wort ist das Werden der Satz das Vergehen
ich dreh mich im Kreise und will ihn verstehen
den Mist den Berg den Haufen voll Scheiße
es ist was es ist Kreislauf und Reise
kraftvolles Futter durch das Gedärm
ich speise den Text in dem ich mich wärm
du Haufen voll Mist nichts bleibt wie es ist
Mensch der du ißt werd Human Mist
was aus der Wurzel heut dir geboren
treibt durch das Blut die Glut zu den Ohren
Spirale und Schleife Fruchtbeere die Reife
Wasser und Dampf Blitz Donner und Kampf
Hitze und Staub Blüte und Laub
Stempel und Pollen Wille und Wollen
jedwederalles woraus sich was webt
jedwedereines stirbt oder lebt
Hafer und Gerste Weizen und Roggen
Getreide der Speicher vergoren und trocken
Blumen und Kräuter spreizen die Finger
im Namen der Samen das Ding aller Dinger
von oben schreit die Pfauenfeder
des Esels Zunge gerbt das Leder
der Laubfrosch schnorchelt schwüle Luft
durch meine Haut entlädt sich Duft
ich darbe schwitze schreie spucke
bin Hase Esel Katze Glucke

http://www.youtube.com/results?search_query=sprachbehausung&aq=f

Mittwoch, Juli 21, 2010

VERWALTUNGSPOET

Sommer Hitze großer Schatten
die Berge wiegen Hängematten
der Asphalt Ritter kühlt den Raum
mit Pfauenfedern Wein und Schaum
der klare Karl begiesst die Welt
mit Wasser aus der Quelle fällt
der Tropfen auf die Erde
Wunschkristallsalzherde
Tod und Leben Acker Beet
das Herz verwaltet der Poet

Montag, Juli 12, 2010

Elisalatlatein

Elisalat mach mir Spinat
frische Blätter mit Format
die Zwiebeln mit Dreck
Sand Erde und Speck
von der Ostseeinsel Pöl
ein paar Tropfen Rübenöl
Sahneschmand
aus deiner Hand
Kartoffeln aus der Uckermark
aufgelegt auf Magerquark
Dattelwasser gegen Durst
Walnuß reizt die Eselwurst
dazu Gelee von roten Beeren
suesses um die Haut zu ehren
Rosmarin und Widderlinde
Schimmelkäse Blaufussrinde
Pfeffer aus Afganistan
kalte Borke Marzipan
zum Abgang in die Lunge
Atem Minze auf die Zunge
SCHREIEN
SPUCKEN
SCHWITZEN


ICH SUCHE DICH
ICH BINDE
ER SIE ES
ICH FINDE
AUS DEM NETZ
UND DER STRUKTUR
ERDE URKNALL
NABELSCHWUR

Donnerstag, Juli 08, 2010


RITTER ASPHALT

Schwarztee und Teer
Kartoffelsackschwer
kommt aus dem Wald
Ritter Asphalt
mit Schaufel und Besen
dem Mistkäferwesen
er kratzt von der Wand
Großvaterschland
schiebt in den Schlund
Leder Haut Rund
verschwindet im Blech
zack is er wech

Dienstag, Juli 06, 2010

In Löws Raumkonzeption stehen sich Raum und Materie
nicht in einem dualistischen Verhältnis gegenüber.
Vielmehr sind es die Beziehung zwischen den Objekten
und Lebewesen, welche Räume bilden.

Montag, Juli 05, 2010


Am 23. Juni 1990 wird Matthias Baader Holst von einer
Straßenbahn Ecke Friedrichstrasse-Oranienstrasse
erfasst und stirbt eine Woche später am 30. Juni im
Krankenhaus auf Grund seiner Verletzungen.
Am 25. Juli 2010 Anbringung einer Gedenktafel und
Beschriftung von verschiedenen Objekten mit Titeln
von Matthias Baader Holst.
Einiges wird mit Kreide auf die Strasse geschrieben.
ZWISCHEN BUNT UND BESTIALISCH und
ALL DIE TOTEN ALBANIER MEINES SURFBRETTS
UNTER DEM EINFLUSS VON HEILERDE
AMSELZWANG

Mittwoch, Juni 16, 2010

Made in Chemnitz

Made in Chemnitz
Geist Test Blitz
das Patentgesetz geschrieben
1877 vordergründig aufgetrieben
im Juli tritt es dann in Kraft
was Jahrzehntelang geschafft
ausgetüftelt und gesetzt
von der Industrie geschätzt
du erfindest was du bist
schreibt Doctor André der Jurist
Dame in Chemnitz
Maedchen in Zimt
da nimm ich netze
die Idee gewinnt

Dienstag, Juni 15, 2010

ASPHALT

Heiß ist der Teer
schwarz frißt der Speer
oben die Haut
unten den Laut

INNENHAUT UND AUSSENSTEAK
LOVE IS A WORD
SAY SPATZ CRY OWL
WRITE DOWN THE LETTER
*PREPAIR YOUR SOUL*

Mittwoch, Mai 26, 2010

Samstag, Mai 15, 2010

später dann am abend laut singt man sich zur
frühlingsbraut die am abhang spekuliert sich mit
aktien stranguliert und ihr bräutigam der dax stellt
als testament ein fax gerät geräte und gerendert die
welt hat sich ums eck verändert sie leuchtet wie ein
regenbogen der sich das licht brett ausgewogen bricht
und mit dem spektrum spricht he du laterne weite ferne
leuchte mir den weg der waden und spende meinem
lebensfaden nen lichtkanal mit faserkabel und einen
kübel wasser mir im babel speicherschaum zum baden
nimm weg den dreck die druckerschwärze aus meinem
violinenherze öl und wein tropft aus der brust der schein
als scherenschnitt der lust aufgepfropft vom glanz des
mondes lohnt es fragt der fischer seine frau noch das
netz zu werfen in des fisches bau dessen nasse wände
eingenommen von des menschen hand verkommen
ölverschmiert und schwarzgebrannt verreckt die gräte
an der wand vom boot raus geht der ruf der notaus um
den erdenball herdentot schwarmgewicht der wärmestall
in unsrem ollen sternenall

Donnerstag, Mai 13, 2010

Unendlich Vieles fällt zu fall
fühlt zu fühlen viel zu viel
spielt mit unserer Blindheit Spiel
es scheut steigt raucht und speit
schreit schiebt brüllt und treibt
den Trieb sich einverleibt der Leib
im Weltenallgetriebe haftig
der Master Muster Meisterdieb
vom Stamm der Stämme saftig
Kraft aller Wandel ihm gefällt
ein Sieb zur Seite ihm gestellt
öffnet er das Möbiusband
das einst er aus der Eins erfand
die Null ihm war zu guter letzt
aus beider um die Hand gesetzt
nun zu Hause bei den Brüdern
Schwestern hier daheim
Morgen ist jetzt Gestern
Haben hat man mit dem Sein

Donnerstag, Mai 06, 2010

Mittwoch, Mai 05, 2010

SCHAF MATT

Schale Mulde Wald
jedes Schaf hat kalt
ohne Wolle ohne Wille
fällt der Tau in aller Stille
fehlt das Fell und fehlt die Locke
bricht herein das Lied der Glocke
erbricht das Schaf den Weidegrund
wird es verwarnt vom Hütehund
will das Schaf das Resthaar tönen
wird der Wind die Mähne fönen
noch grasend übers Hügelchen
wirft es schwarze Kügelchen
ab und an da hockts im Raum
dösend unterm Apfelbaum
denkt sich Wolle an den Himmel
Wolkensehnsuchtsgrasgebimmel
im Grundkurs an der Volkshochschule
lernt es zu sitzen auf dem Stuhle
mit den Kollegen geht man wandern
von einer Herde zu ner Andern
erläuft man sich nen Wolf im Pelz
bis rauf nach Rügen Kreidefels
bis rüber zu den Hemischeren
um sich den Tagtraum zu erschweren
und irgendwann da beisst die Zecke
die ganze Wolkenkacke wecke
dann nervt auch noch der Schäfer
verkleidet sich als Siebenschläfer
mit einem Schachspiel unterm Arm
hält er sich in Gedanken warm
er fragt die Herde seid ihr satt
die Erdenherde schreit SCHAF MATT

Montag, Mai 03, 2010

Ich bin der Dirigent im Nachtschalterfattenhemd
Ich eire durch den Garten kompostiere das Erwarten
verhuldige vernable vergrabe Wissen daß ihrs wißt
Ich bin der Komponist von einem Haufen Eselmist
schreib Noten für die Toten Zeugen und Insekten
aufs Fell von den Tieren braunen und gescheckten
sing vom Blatt Laus Eros Rose durch die Starkstromdose
scheppert Rettich Notfall Prügel auf dem Ambosrotenhügel
Sellerie treibt aus der Erde Zwiebelglocke läutet werde
wirke Pille Birke Blut im Buche wachse um die eigene Achse
Trieb treibt um das Blühen das Schieben Stossen Ziehen
Ich sing die Tulpe in die Breite aufgehts in die Speicherweite
alles will sich nun entfalten der Regenwurm den Rohstoff spalten
aus der Larve die Libelle kraul die Quappe Laubfroschquelle
Aktief Wurzeln jagen Gräser rauf runter fällt der Regenlauf
mit der Sonne blüht das Leben wird von Hand zu Hand gegeben
Stolz gebrochen durch den Samen trägt jede Pflanze ihren Namen
in jede Nase kriecht das Kraut berührt durch Finger Hände Haut

Mittwoch, April 14, 2010


GEHE DURCH ALLES HINDURCH
BIS ALLES DURCH DICH HINDURCHGEHT
TI - SU - MI - RA

Eier trennen Eiweiß Salz
Honig Eigelb auf der Walz
ziehen walgen kneten
zwischendrin mal beten
Mehl und Nüsse unterheben
das Ganze mit der Hand verweben
Mascarpone Rum und Sahne
cremig ausgeschäumt im Rahme
Orangenschalen Süssholz raspeln
mit dem Rum sich nicht verhaspeln
Bisquit Creme in Schichten
mit Vers und Reim abdichten
Likör mit Kaffee zum betäuben
Sieb und Kakao zum bestäuben

Donnerstag, März 25, 2010

Kräftig klopfen hinten vorne
spicken stechen Speck als Dorne
eingelegt und mariniert
Rinderrücken auch blanchiert
genügend fett und gut gelagert
keine Rippe abgemagert
ein Kräuterbündel wird zerhackt
und die Flanke angepackt
eingerieben kreuz und quer
kommt von links der Salbei her
und von rechts der Thymian
legt sich mit dem Lorbeer an
rosa Essig nur in Tropfen
Fenchelkörner längsseits stopfen
Sauce sauer Sauce süss
Bratensaft Gemüsespiess
Steinpilz Parmesan gepaart
bei schwacher Hitze wird gegart

Dienstag, März 23, 2010

DIE WAHRE SENSIBILITAET BEGINNT WENN DER MENSCH
ENTDECKT DASS DIE WESENTLICHEN ZEICHEN ZUGLEICH
SEINE EIGENE WAHRHEIT UND DIE DES UNIVERSUMS IST
VW BEUYS rules Rolls Royce

Montag, März 22, 2010

Donnerstag, März 04, 2010

Weltecho Ichschlacht
Sauce des Wissens
Babysegnung Geldsackweihung
Salz der Intuition
Olivenöl Zwetschgenschnaps
Mehl des Unbewussten
Brasilien Salzburg
Zucker der Heiterkeit
Quitten gegen Kuddelsuppe
Fett des Seins

Mittwoch, März 03, 2010


Poesie ist ein Rohstoff der knapp werden kann. Philip Ruch
Zentrum für politische Schönheit. Prepair your soul.
Stammräume. Ganzheitliches Hintergrundgewissen
Singen Jodeln Tanzen. Entstehung der Sprechblase
Am besten gelingen Dichtungen die sich jeder Aktualität
verweigern und in einer Innenwelt voll verschollener
Träume oder in einer Aussenwelt einsamer Landschaften
des Rückzuggebietes der verlorenen Poesie entdecken.
Heinz Schlaffer. Lektüre Nachahmung Unterricht.
Hölderlin Novalis Kleist. Verdichter Verbrenner Verkleber
Idee Humor Bildung. Carakteere. Race Rakete.
Teilzeitgeist. Paul Feyerabend. Naturphilosophie.
Im Barock treibt die Kraft im Rokoko Anmut zur bewegten
Linie. Galapfel. Cosmiceye. ESO. Der Anfang und die
Wurzel alles Guten ist die Luft des Bauches. Epikur.
Ein Gast wird zum Freund wenn man ihn gut behandelt
Das Erhabene wie das Schöne ist durch die ganze Natur
verschwenderisch ausgegossen und die Empfänglichkeit
für beide in alle Menschen gelegt. Schiller

Freitag, Januar 08, 2010

Dienstag, Januar 05, 2010

Det neue Jahr
sucht noch verjeblich
allet scheinbar
allet neblich
allet jute wat zum naschen
allet alte in die taschen
allet schöne um den hals
uff den schnee ne hand voll salz
uff der decke vogelfett
allet blöde is och nett
allet schwarze aberglauben
allet weisse friedenstauben
allet bunte schwammig weich
kein kontrast im alletreich

allet laute sucht das leise
jeder knödel sucht ne meise
allet suchen is verjeblich
in der dritten zeile neblich
alle anderen zeilen wandern
ins quergebäude zu den andern
im hinterkopf das essen dampft
allet in der wade krampft
wurzel ast und starker wind
über schopf und nacken rinnt
allet kalte in die vase
jeder rotzt froh aus der nase
allet neue neuzugang
allet warme hochgesang
allet klare klärt sich auf
allet in des lebens lauf