Donnerstag, Juli 20, 2017



WORDSCHOPPEN am BURGGYMNASIUM SCHORNDORF

Freitag, Juli 14, 2017

Atem holen Zettel sammeln
Auf dem Erdenboden gammeln
Beeren kochen lecken Spatzen
Wölfe heulen Bären kratzen

Sommer kleben Sterne zählen
Die Organe sich vermählen
Aufverwildern neben Höhlen
Ahnen schreien brüllen nöhlen

Wunden heilen Wundertüten
Cosmea culpa Dosenblüten
Eimerweise Wasser saufen
Schnaps verdrehen Käfer taufen

Auf den Wellen Quellenreiten
Mit dem großen Wagen streiten
Och mal in der Nase bohren
Den Apollo aus den Horen

Nachtgesänge unterm Tisch
Allet Gummi mach mal frisch
Linke Schulter Strudel Topfen
Danken lesen Schenkel klopfen


Freitag, Juni 30, 2017


BOATENG = BETON AG 
anagramm

Montag, Juni 26, 2017

Aufverwährung Eis Schweiss Harz
Krusenkreuz Prodomo Pelle
Ellipsen Lippen Linsen Lid
Kartoffelstärke Mauer Schwelle 

Am Ende eines Tisches
Haaransatz vom Körper Wellen
Die Fledermaus kann schwimmen
Maulauf schreiend bellen

Komm nicht nach verkehrt im Sein
Bring dem kleinen Finger Leere
Hör nicht auf die Amselsprosse
Spiel mit der Johannisbeere

Abends ziehen die Müden nach

FOTO PETER FRANCK

Freitag, Juni 23, 2017


Somnambul verzweit die Höhe der Flaum 
dies schwärmen und weinen
Feld Tag Wald auf Hügeln und Höhn 
in Gräsern und Kräutern
verübten die Wolken ein Lied 
verklebten die Schafe  
Welch Halm suchte Trost 
bei den Kelchen den Blüten
Heiter der Bissen schäumend der Himmel 
und munter die Erde

Montag, Juni 19, 2017


Steine Berge Höhen Wege
Knarzende Fraktale
Glasass Keilaxt Sonnensäge
Nachtschweiss Tagesschale

Am Leben klebt der Atem
Am Bein da hängt der Arm
Am Fluss da liegt der Hatem
Am Himmel schwebt der Schwarm

Deutscher Dialekt

Montag, Juni 12, 2017


Schweine Licht der Segen Welt
Die Sau sich seitwärts schlafend stellt
Grunzen Grund Zen Buddha Dharma
Pflicht erfüllend Rüssel Karma

In der Gruppe nah beim andern
kann der Herzschlag weiter wandern
man gesellt sich schafft vertrauen
Der Augenblick um zuzuschauen

stallmucke von maurice brown
https://www.youtube.com/watch?v=aOhKH87wrrA


Hat mich schon wer aufgefressen
Bin ich noch am Leben
Will die Presse mich erpressen
An welchem Wort soll ich heut kleben

Schweine Licht der Segen Welt
Die Sau sich seitwärts schlafend stellt
Grunzen Grund Zen Buddha Dharma
Pflicht erfüllend Rüssel Karma

In der Gruppe nah beim andern
Kann der Herzschlag weiter wandern
Man gesellt sich schafft vertrauen
Der Augenblick um zuzuschauen

Am Leben klebt der Atem
Am Bein da hängt der Arm
Am Fluss da liegt der Hatem
Am Himmel schwebt der Schwarm


WENIGER ISCH SCHWER * Br


Denn der dominante Duftstoff der Trüffel unterscheidet
sich nur unwesentlich vom Sexualduftstoff des Ebers. Drei
Milliarden Riechsinneszellen in der Schweinsnase lösen im
Schweinshirn Erinnerungen an wilde Schäferstündchen aus,
und das Tier beginnt enthemmt, nach dem Verursacher solcher
Wonne zu graben. (zeit 09/05)

Samstag, Juni 10, 2017


Man kann machen was man will
bis der Wille macht was er kann

PFLANZE EINEN FREIEN WILLEN

Mittwoch, Juni 07, 2017


Das Karnickel is nich doof
und spricht zum Philosoph

und sagt sprich ma kein scheiß
ich weiss das ich nichts weiß

es denkt und sagt ich bin
vom Scheitel bis zum Kinn

das Nickerchen im Sand
alles fliesst ist ihm bekannt

so gesehen könnt man sagen
man sollt auch das Karnickel fragen

wenn es geht um Existenzen
und gedachte Wortessenzen

hobelt es in der Garage
denkt es sich in Schöpfungsrage

schlüpft in sein Kostüm
und sprüht sich ein mit Erdparfüm

Hase und Triumph RAE Farm

Dienstag, Juni 06, 2017


Die Nacht singt leise ihre Lieder
Am Firmament der Nussgesang

Die Stille in den Stimmen
Häuser Atem fehlbar Klang

Von weither hört man Wände reden
Wie sie sich dem Sehen stellen

Auch aus den Höhen fallen Worte
Asphaltfalter falten quellen

yogisoul
https://www.youtube.com/watch?v=e6sP6A-MKg4

Montag, Juni 05, 2017


SPRACHE

die sonne spricht zu uns mit licht,
mit duft und farbe spricht die blume,
mit wolken, schnee und regen spricht
die luft. es lebt im heiligtume
der welt ein unstillbarer drang,
der dinge stummheit zu durchbrechen,
in wort, gebärde, farbe, klang
des seins geheimnis auszusprechen.
hier strömt der künste lichter quell,
es ringt nach wort, nach offenbarung,
nach geist die welt und kündet hell
aus menschenlippen ewiger erfahrung.
nach sprache sehnt sich alles leben,
in wort und zahl, in farbe, linie; ton
beschwört sich unser dumpfes streben
und baut des sinnes immer höh´ren thron.

in einer blume rot und blau,
in eines dichters worte wendet
nach innen sich der schöpfung bau,
der stets beginnt und niemals endet.
und wo sich wort und ton gesellt,
wo lied erklingt, kunst sich entfaltet,
wird jedesmal der sinn der welt,
des ganzen daseins neu gestaltet,
und jedes lied und jedes buch
und jedes bild ist ein enthüllen,
ein neuer, tausendster versuch,
des lebens einheit zu erfüllen.
in diese einheit einzugehn,
lockt euch die dichtung, die musik.
der schöpfung vielfalt zu verstehn,
genügt ein einziger spiegelblick.
was uns verworrenes begegnet,
wird klar und einfach im gedicht:
die blume lacht, die wolke regnet,
die welt hat sinn, das stumme spricht.  H.H.

Freitag, Juni 02, 2017


NO NOBODY NOTHING

Angedachtes und Angedichtetes über Mauersegler

Donnerstag, Juni 01, 2017


Go with soul and soul within
be the ocean in the drop

music * alfa mist


Dienstag, Mai 30, 2017


Grundbedingung Existenz
Dose Hartholz Ichessenz
Kannste det mal buchstabieren
Ick glob det muss man erst halbieren

Ick globaldrian die Katze
Auf der Windverteilmatratze
Cumulus die dicke Wolke
Milchwirtschaft die Mittemolke

Haste mal ne Duftschablone
Aus der Johanniterbohne
Kannste mir det mal verschreiben
Dann will ick mir det einverleiben

Mach ma nich auf mir is kalt
Im Bambushain vom Wildfallwald
Stempel mir dir Stirn
Nudel Dicke Dirn
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Playing Bass with Thundercat