Montag, Dezember 22, 2008

diesseits klebt die mitte fest
der kubabarsch liegt noch im nest
der kalttraum fliegt auf deine klippen
das ultraherz beginnt zu wippen
wundschwer wellen wogen schaum
aus rotem rogen spreizt der traum
das chaos rupft ans licht die federn
der apfel aus granat wirkt ledern
mit einem auge streift dein sinn
die welt vom becken bis zum kinn

Freitag, Dezember 19, 2008



Ewig brennt die Branntweinsteuer
unterm Kessel brennt das Feuer
Vorlauf Nachlauf ausgebrannt
kommt der Geist herausgerannt

Sonntag, Dezember 14, 2008

Tinte Schnabel Herd Krawall

Kristall zu Butter
Verknuepfung Kontra Futter
mit dem Auge rollt
Finger Nagel Gold
aus der Nacht der Uhu flieht
mit der Milch
der Rahm verblueht
aus allen Hoehlen Wolken
wird heut der Schnee gemolken
der volle Mond umschreit die Bahn
aus der Kraehe trieft der Tran
Tinte Schnabel Herd Krawall
aus dem reifen Sternenall
klare Luft befreit den Hauch
aus dem dunklen Schlehenstrauch
am Morgen reißt der Sonne Lauf
ihre Augen Licht taut auf

Vorschau Einsicht Iriskunde
streut den Staub der vollen Stunde

Freitag, Dezember 12, 2008

Ich bin der Wandlung Wesen
kann Quantenspruenge lesen
Ich bin im Universum Staub
Heute Blatt und Morgen Laub

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Mittwoch, Dezember 10, 2008

nerven zellen bogen
gammawellen wogen
young go yang go ying
doing out within doing

Freitag, Dezember 05, 2008

elisa bohne visa
aus dem gebirge risa
schreibt sich durch athen
laesst ihre stangen gehen
toetet ihre langeweile
auf der 17 kilo meile
voll der mond
haar monika
aus dem mund
star phonika

Donnerstag, Dezember 04, 2008

In Asien findet man auf der Halbinsel Crimm oder in
Chersonesus Tartarica noch viele deutsche Worte und
man giebt vor, dass sie eine gothische Colonie 850 Jahr
nach der Sündfluth dahin gebracht habe.
(aus: Kämpfers Beschreibung von Japan 1777)
kuss rausch biss
true black kiss
block ass basta
bmw kreuz lasta
mit einem blick
spiel mobil dick

Dienstag, Dezember 02, 2008

Sie legt sich hin wie eine Schwelle
Als Fenster oeffnet sich die Tuer
Der Rahmen haelt ihr Bild gefangen
Im Schlaf erwacht das wahre Tier

Freitag, November 28, 2008


Novemberlin remember
HTML ich bin december
ein Los aus deiner Dose
die Blüte deiner Herbstzeitlose
dir ist der Nebel heb die Amme
dein ist das Leben sticht die Flamme
Preussisch blau tanzt man zur Nacht
dein Geist Test Blitz der Donner kracht
durch deine Straßen weht das Wesen
speichert kehrt der Dichter Besen
brennt der Spiegel auf das Licht
paust der Meister Schüler Sicht

Freitag, November 21, 2008

was aus wasser nicht gemacht
ist als stoff noch nicht gedacht
wasser macht den menschen weicher
die wasserwelt ist lebensspeicher

Dienstag, November 18, 2008

"Könnte ich nun hier alle Enden zusammennehmen und
mit einmal das Gewebe sichtbar machen, was menschliche
Natur heißt: durchaus (erschiene es als) ein Gewebe zur
Sprache"
(Herder: aus Abhandlung über den Ursprung der Sprache)

Freitag, November 14, 2008


wunde die vier acht mal die haende
der leib ist der ort der einkehr und wende
der geist ist widerstand und unterbrechung
wesen das licht und teil der berechnung

Mittwoch, November 05, 2008

Ick hau mir uff die Plautze
und leg mir uff die Schnautze
Ick hab ne dicke Lippe
und fuehl mir wie ne Schrippe
Ick fuehl mir wie ne Schachtel matt
und steh mir meene Füße platt
Plattenfall und Vattenbau
Olle an der Kasse 3 is Stau

Dienstag, November 04, 2008

ein jeder schnitzt an seiner bombe
nestelt quaelt sich mit der plombe

ein jeder speist durch sein gehirn
schraubt am lappen und der stirn

ein jeder treibt den geist zur sprache
spuckt das feuer raus der drache

Samstag, Oktober 25, 2008

Paramandalang gellile irrukkira engel pidawe,
Ummudejia namum artschikka padduwadaga,
Ummudejia ratschijum wara,
Ummudejia sittum paramandalattile scheja
padumapole pumijilejum scheja padduwadaga,
Annannulla engel oppum engellukku innudarum,
Engel cadencararukku nangel porukkuma
pole nirum engel cadengelei engelukku porum,
Engelei tschodineijile piraweschija dejum,
Analo tinmeijile ninnu engelei tetschittukollum,
Adedendal ratschiammum pelamum maginmeijum
ummakku ennenneikkum undajirukkudu
(aus: Mithridates oder allgemeine Sprachkunde 1817
Vater Unser auf Tamulisch)

Dienstag, Oktober 07, 2008

Samstag, September 20, 2008

wahlverlandschaft

singt rot verschmiert die sosse
spricht fett kursiv die dose

ohne welt und ohne geld
steht das wort und fällt im feld

liegt im acker liegt am strand
ist mit dir und mir verwandt
DRACHENROTZ

one done do
hand zur hand
die klappe zu
in der hellen sosse
schmort die herbstzeitlose
aus dem rachenreich
reckt der drachen weich
atem fortsatz lunge
seine fette zunge
windet wendet in der wut
lockt und leckt das menschenblut
spielt sich auf vor seiner wunde
speit rotzfeuer in die runde
brüllt aus seiner quelle ruhe
kauft mir endlich grüne schuhe

Mittwoch, September 17, 2008

bubble boy der koerperschaft
schwerbelastungsknorpelkraft
aus dem fett das wachs gekocht
horch wie dir das herzlein pocht
plusimpuls der speicher spricht
gehweg pflaster glasgericht
rad auf rad auf rad dreht schneller
auge auf blitzt licht wird heller
einmal an der schnur gezogen
alle luegen sind gelogen

Dienstag, September 09, 2008

Freitag, September 05, 2008

Aus dem Zufall treibt die Wurzel
ihren Schub zur Umlaufbahn
aufgeloest im Molekuel
schliesst das Atom die Poren

Komplex Konzept
saugt sich die Kraft
reizt Chaos unsere Nervenbahn
haut uns die Ordnung um die Ohren

Donnerstag, September 04, 2008

Spamfolter, Narkosekrieg, Nebelmaschinen, Quellwasser,
Bausatz USA, Wachstumsknoten, Todesstoss, Feindbilder,
Feldenkrais (Funktionale Integration), Rolfing, Tanzritual,
Videospiel, Science Fiction, Rulamann, Siegfried, Don Quichotte,
Selbstaufloesungsprozesse, Morphogenetische Felder,
praestabile Informationen, Schwer- und Anziehungskraft,
Sprachlosigkeit, Roehrenwuermer, Ritterreiz und Ruestungswahn .
Rausch und Rouge
auf deinen Klippen
liesst man
zu Fragen dieser Welt

haelt mich die Schwerkraft
Vorsprung an Wille
G Beet mir Materie
Aether die Erde erhellt

Entwicklung verlangt Schoepfung
Verwandlung Natur
Zyklus treibt Stoff
ins Leben die Spur

fuehrt eine Regung
Zufall und Segnung
das Herz spinnt ein Netz

Impulserhaltungsgesetz

Freitag, August 29, 2008

weltverwandschaftserfahrung * duft von quark * kraft weg
die wege in pfade umwandeln * einwaende aufloesen * wurzeln
wie kann er sich so sicher sein * aussage als ausdehnung
was wir sehen blickt uns an * brot und braut * fliessgleichgewicht
achtsamkeit und widerstand * deutlich und deutbar * wie quelle wie

Auszug von Zeilengedichten die zwischen den Kirchenbaenken mit
Kreide aufgetragen wurden. Von der Empore erscheinen die Baenke
beidseitig 11 Stueck wie mächtige Rippen oder wie ein Acker, in den
die Verse hineingeschrieben wurde.
(lat.: versus, von vertere "umwenden")
Gruppenausstellung in der Zionskirche Berlin Mitte bis 3.10.2008

Montag, August 25, 2008


somesomesome
Aus dem Baum
der Goetter Raum
erhallt der Schlachtruf
DU NATUR ! ES WERDE !
LichtLichtLicht auf dieser Erde

Ein jedes Ich hat seinen Mund
waechst gedeiht wird kugelrund
ist lesbar Form und Instrument
ist hoerbar was man Sprache nennt
ist Widerhall ist Wort ist Geist ist Samen
ist jedes Ding beseelt mit einem Namen

Sonntag, August 24, 2008

Sanft schleichet sich der Reim ins Herz,
wenn er sich ungezwungen findet;
Er stützt und ziert die Harmonie, und
leimt die Rede ins Gedächtnis.
(J.G. Hamann. Elegien und Briefe 1760)

Donnerstag, August 21, 2008

Ueber dich
zum Ding an sich
die Zeit klebt in der Mitte Fest Fest Fest

Aufstand Abstand Ungeheuer
der Mund spricht aus das Datenfeuer
spuckt seitwaerts den Metapherrest Rest Rest

Brooklyn Harlem Queens
aus Denim macht man Jeans
aus dem Traum vom Bausatznest Nest Nest

steht seht was geht
die grosse Mutter naeht
fuer den naechsten Kontest Test Test

Samstag, August 09, 2008

reiz liegt in den sonnenstrahlen
dem weizenhimmelreich zermahlen

kosmos pfuetze wiese stern
alles nahe strahlt auch fern

festrestwaerme speichelkropf
in jeder kueche steht ein topf

in jedem raum ein fell vom tier
eins zwei fuenf dreiachtelvier

die sechs rast auf die sieben
es wird die spitze rund getrieben

die achte stunde riss spreizt licht
der beerensaft kinetisch dicht

aus der erde treibt die kraft
uebers hackbrett stroemt der saft

darum deshalb so und wie
klebt mir die melody am knie

ich will ein kind ich will ein kind
ich will ein kind von dir und mir

Donnerstag, August 07, 2008

Aus der Gruft da kommt der Fichte
Im aufgefaltnen Morgenlichte
Durch den Rock scheint sein Gestell
Ich Ich Ich erscheint ganz hell

Er geht zum Brecht klopft an den Sarg
Hey Alter haste mal ne Mark
Der Deckel knarrt erhebt sich leise
Rauch steigt auf zur Wolkenreise

Der Berthold kratzt die Weigel wach
Die liegt gerad beim Litfass flach
Carlotta hoer Geraet ne Mark
Der Gottlieb kauft uns lecker Quark

Quark Hegel graebt sich durch den Sand
Die Angst zu irren nennt er Wand
Die ihn von seinem Fichte trennt
Der seinen Irrtum nicht erkennt

Dahinter aus der Hitze Steine
Klettert Schinkel trennt Gebeine
Lobt den Quark in seiner Achse
Dass er gern mit ihm verwachse

Mann erblickt das Licht der Welt
Bei Martin Luther seinem Held
Geblendet von der Morgensonne
Ruft er aus seiner Erdlochtonne

Quark schmierste auf die Pfoten
Quark das ist das Koks der Toten
Mit Quark kannste die Welt ausloten
Mit Quark wirste zum Goetterboten

Dienstag, August 05, 2008

Eingekerbt zu haben in die Tage unserer Eitelkeit
Eine Sonne
Ein Schiff
Einen Stern
Einen Kornhalm
auch einige Zeichen
Aus ferner, vergessener Zeit
Lesbar fuer Kinder
Dass nicht weit vom Stein
Ein Brunnen sich oeffne fuer Wanderer
Dies ist Arbeit fuer Dichter:
Runen einzukerben dann sich begnügen
mit Schweigen
(George Mackay Brown "A Work for Poets")

Montag, August 04, 2008

die utopische maschine
verwirrt verbluefft
durchdringt die zeitliche begrenzung
der punkt der mondbahn bluetenhuelle
gleicht einer muschel aus perlmutt
allgegenwaertig durchdringbar
zeigt dieses feenhafte wesen
das ewigliche selbst

Montag, Juli 28, 2008

Samstag, Juli 26, 2008

LESE ESEL

Wenn der Esel mit dem Buddha speist
und der Buddha Esel heisst
geht der Buddha auf die Reise
und liest aus jeder Eselscheisse

Freitag, Juli 25, 2008

Der Begriff Akzent [lat. accentus (aus ad-cantus)
>Dazugesungenes<, engl. accent] bezeichnet im
weiteren Sinne die suprasegmentale, also lautüber-
greifende Eigenschaft der Hervorhebung
(POMPINO-MARSCHALL 2000a:26).
Eine solche Hervorhebung kann aus phonetischer
Sicht durch verschiedene akustische Merkmale
gekennzeichnet sein. Entscheidend sind dabei die
Grundfrequenzänderung (Tonhöhe), die Intensität
(Lautstärke) und die relative Dauer (relative Länge)
von Silben bzw. Segmenten. Auch die Vokalqualität
(z.B. in Form von Formantworten) kann hier von
Bedeutung sein.
(aus: Magisterarbeit Johannes Becker)

Montag, Juli 14, 2008

nun spricht das licht des dichters sonne
schreibt er die zahlen auf mit wonne
um deinen busen liegt die acht
der erst um mitternacht erwacht
auf deinem hintern steht die sieben
man will das gegenteil auch lieben
die sechs gemalt auf deinen schenkel
ist zu der freude mir der henkel
ueber schultern singschwan zwei
schwere duefte ziehn vorbei
auf den nasenfluegel sinkt die eins
entscheidend hier ist deins und meins
die fuenf gezeichnet auf dem ruecken
hier kann man auf die sehnsucht druecken
noch um den nabel wirbelt frei die neun
daran zehn finger sich erfreun
mit einer vier auf deinen lippen
wollen meine mit dir wippen
die drei auf deiner flaeche hand
umschreibt des koerpers raumgewand

Samstag, Juli 12, 2008

Dienstag, Juli 08, 2008

Heu Heu made in Germany
treibt die Herde wie das Vieh
Erdbeerbeben in Paris
Bar be Q in Ettlenschiess
Art without M use um
reiz die Mutter u Bumm
Blow up stairs and grow skystar
Schleierrosen whyflyHaar
doublebub or green eye blue
forget 4wet contin in new
Wahrscheinlich fuehrte der Unterschied, den der Urmensch zwischen
trueben und klarem Wasser zu machen lernte, und der Vorzug, den
er dem letzteren gab, zur Bildung eines Lautes fuer klares, reines
Wasser . Ihm unbewusst vollzogen die Sprachorgane eines Bewegung,
um einen dem klaren Wasser analogen klaren Laut hervorzubringen .
Je weiter er von O aus den Mund nach allen Seiten hin oeffnete, um
so klarer erstand in nicht zu zaehlenden Zwischenlauten der A-Laut
bis zum absolut reinen und wohlklingenden A, welches durch die
weiteste, nicht mehr zu steigernde Mundoeffnung ermoeglicht wird .
(Vgl. Horaz: graiis dedit ore rotundo Musa logui - den Griechen verlieh
die Muse, mit rundgeoeffnetem Munde d.h. wohlklingend zu sprechend).
aus: Jahrbuch des Vereins fuer Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft
Mark . 1907)

Freitag, Juni 27, 2008

Freitag, Juni 20, 2008

Bild Schirm Haltung Daten Acker
Kunst und Schoenheit paart der Hacker
Netz Werk Software Keim Geflecht
Speicher Ethic Rechen Knecht
Theorie und Toten Schaedel
unterm Gras Halm tanzt der Wedel
wird dein Leben stets verbessern
die Maschine dich vermessern
Hewlett Minsky Kahle Noyce
Wiener Bose World Wide Voice
i pod i phone record cam
M.I.T and me i am

Dienstag, Juni 17, 2008

was vorbei ist kommt jetzt wieder
wolkenpulver puderbrueder
weltanschauung sechskantschluessel
aus ner acht entsteht kein ruessel
trag die freundschaft hin zur fee
aus rodinsky waechst kein klee
glam your life and live your style
mit nem Hammer und nem Keil

Montag, Juni 16, 2008

Du Erde von mir
17 | 18 | 4
she's grew up in transition
vodaphone transmission
fuehlen leiden lieben lenken
in den ebenen seitwaerts denken
lichte hoehe stahlbeton
kantholz mauerwerk balkon
fertig roh aus einem trichter
hochgebet schleift dich der dichter
alles schreit nach mass aus geld ist
du bist alles gold was welt misst

Mittwoch, Juni 11, 2008

Montag, Mai 26, 2008

sand schlamm lehm
frequenz auf bassbequem
ne antwort in den ohren
vom lammfell abgeschworen
geduld vernunft und zeit
ne dehnung macht sich breit

Donnerstag, Mai 22, 2008

Dienstag, Mai 20, 2008

Aelles Alles Alice
allet vattenfall is
verwittertes jestein
faellt uff wittjenstein
hebbel die fugen aus der welt
lauter lugen joch bein jeld
brecht faellt man mit holz
scheitern faellt vor stolz
faellt wat ab jibts en jefaelle
faellt wat runter jibts ne delle
niemand haelt det fallen auf
jedet faellt uff allet drauf
oder heest det druff
faellt mr och nich uff
faellt uff alle faelle
och uff die kleenste stelle
weltfall wildall waldfell
is fallen dunkel oder hell
faellt ener langsam oder schnell
ick wes es nich wills och nich missen
beim fallen schwindet det jewissen
jedenfalls faellt jeder fall
kasus reaktion och knall
uff det der und die und das
wessen wem und wer und was

Mittwoch, Mai 14, 2008

whom wham mai iam
kaugummi in dosen
borsig aecker a r schlecker
sekunden mehl auf rosen
in der nacht reizt loewenzahn
das innere kaninchen
becker boris fix your norris
tritt nicht auf das minchen
render spender maja blender
samen games save the names
sophies kalte haende
schreibt auf alle waende
rule rost roys
roll the beuys
dont cry why
spr.ich s.ag schr.ei
stulle stille rolle rille
double you and i we seven
holy spirit out from heaven
1000 reich und eine nacht
ausgemacht und eingedacht
kater karlo gregory
reingeschossen salve
ave eva uebers knie
ahnenglut raucht malve
lufthansa und deutsche bahn
wurzelgut und lebertran
meister monster wald und wahn
stolpe wustrow dorf von klan
schliess die augen mach sie zu
ueber schall den dingen
in der iris ruht das du
Geist Sprache Lunge
Words believe in love
Atem Rachen Zunge
Spirits up above

Freitag, Mai 09, 2008

Donnerstag, Mai 08, 2008

Und dann lassen sich auch die Ableitungen »Atomist«,
»atomistisch«, »Atomistik« aus dem Ur-Teilchen nur
höchst mangelhaft oder garnicht entwickeln. Man hat
vorgeschlagen » Kleinchen«, ja ein besonders findiger
Apostel der Sprachreinigung setzte sich dafür ein,
statt des unleidlichen »Atom« die schmucke Bezeichnung
» Das Etwas« in Umlauf zu bringen; in der Mehrheit:
» Die Etwase«. Beim Begriff des Moleküls hat man dann
die Auswahl zwischen » Doppelkleinchen«, » Kleinchen
gruppe« und » Doppeletwas«.
(aus: A. Moszkowski . Das Geheimnis der Sprache 1923)

Freitag, Mai 02, 2008

Blitzfeld Kurzschluss reisst ein Loch
In das Aber und das Doch
Die Algorithmen ziehen weiter
Als rasend schnelle Blitzableiter
One Netzcape Hamazon Jazoo
Zero Cern das Superhirn und Du
Aus dem Innern einer Schachtel
schnaubt ein Tier mit namens Spachtel
reibt sich an der rechten Wade
reisst das Maul auf seine Lade
fragt wann gibts denn was zu trinken
um gleitsam in den Gips zu sinken

Mittwoch, April 30, 2008

Sprache hat sich entwickelt - von Handgesten und
protosprachlichen Lauten über Tanz und mithilfe von
Musik und Riten hin zu einer hochkomplexen gramma-
tischen Sprache, die nicht immer deckungsgleich das
übertragen kann, was das Gehirn als Denkorgan betreibt.
(Wolfgang Steinig: Als die Woerter tanzen lernten)
Mc Gregors hyperintelligente Bewegungssprache
fuehrt regelrechte Kurzschluesse herbei zwischen
Intuition und Intellekt, Instinkt und Bewusstsein,
und eben das verleiht seinen Stuecken eine
soghafte, ueberwache und dadurch futuristische
Atmosphaere .
(aus: SZ . michaela schlagenwerth

Montag, April 28, 2008

STEFAN LUNDGREN UND BRUNO NAGEL
APRIL 25 - JUNI 21 AUSSTELLUNG IM

ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin
Tele/Fax 030 28 09 56 40
www.zagreus.net

www.internalrecipe.blogspot.com

Freitag, April 18, 2008

So wie die Dichtkunst schoepferisch gestaltetes Wort ist,
so sind auch die Elemente des Wortes, die Laute, geistigen
Ursprungs . Als solche sind sie Zeichen einer dem Geistigen
immanenten Ordnung, in der auch der Mensch lebendig steht .
Die Kunst des Sprechens ist mehr als nur die Bildung von
Vokalen und Worten . Sie ist ein Aufnehmen, ein Innewerden
von Kraeften, die dem Menschen durch seine Stimme zu-
stroemen . (aus: die kunst des sprechens .fritz reusch)

Donnerstag, April 10, 2008

BROTBACKHAUSEN

bauer pflanzt
getreide tanzt

korn gemahlen
mehl bezahlen

salz beschreibt
hefe treibt

teig der geht
geist verweht

holz erleidet
ofen neidet

feuer nennt
glut bekennt

flamme hetzt
wasser netzt

brot gebacken
zopf im nacken

einer lacht
kruste kracht

backhaus naehrt
rauch verjaehrt

Montag, April 07, 2008

obst milch quark ein roter rechen
ich kratze meinen willen brechen
lade arbeit herr gott sack
why is what the mother fack
links rum rast das joghurt reich
die passion und frucht treibt weich
jetzt schlaegt der minutentakt
rendert den verdauungstrakt
fass das gas und such die flaeche
speicher den entwurf save ass und laechle

Dienstag, April 01, 2008

acker acker
untergrund der packer
ebene fuenf nach ebene drei
erde sand atomstoffbrei

ich bin nicht was ich denke
den datenpflug ich lenke
seitwaerts zieht der bug
das dasein zug um zug

urteilswurzel grubber
habenfeld der schrubber
saatschrein regen sonne
tankschein aus der tonne

ost west nord sued junction
uebertragbar tonic function
aus dem kern der stille
waechst der konkrete wille

Montag, März 31, 2008

Untergrundpacker . Ackerschlichten . Zweischarig . Umwenden
Verdichten . Urbar . Scholle . Furchenbreite . Mergel . Grubber
Lockerung . Reibung . Reihe . Heben . Schaelen . Rundpfluegen
Wurzel . Wenderadius . Krume . Belastung . Bodenart . Abstreifer
Sternwalze . Eggenzinken . Schlepper . Karrenpflug . Vorschaeler
(aus: Geraete fuer die Bodenbearbeitung . Fachblatt 1944)

Montag, März 24, 2008

Lammfellfall die volle Wolle
gebt mir eine Schauspielrolle
ich spiel den Heiland leg ein Ei
nen Baumstamm liegend auch dabei

Einstein Mozart Kasper Hauser
Winter Fruehling Sommer Mauser
ich schmauch ein jpg spiel ne Seife
den Schrei von Munch mit Thrillerpfeife

lass mich irgendetwas spielen
zum Beispiel reinen Wein abkuehlen
beim Barthaar meiner besten Ware
ich spiel auch frischgewaschne Haare

Spucke Farbe Katzendreck
nen eingelegten Gurkenspeck
ein Haupt und Nebenrollenohr
Klee van Gogh vorm Ofenrohr

ich spiel den Russ und qualm den Rauch
die Atemluft des Pneuma Hauch
ich spiel die Bretter die die Welt bedeuten
mit wunderschoenem Glockenlaeuten

Dienstag, März 18, 2008





jetzt noch die strasse in pfade umwandeln jede bewegung beschreibt einen weg atlas treppe
fluss bruecke ufer was uns als wort gegeben ist im ursprung schon gedacht wurzel frucht



an uns selbst sehen wir die dinge wirken was auf uns wirkt
heisst wirklichkeit feld atom akt erinnerung erfahrung erfindung
alles was uns eigen ist ist nur angelehnt
auessern erreichen aufnehmen

und dann wird er ganz leise reden mit der kraft einer kettensaege
fliessgleichgewicht datenflug minimalall
so als ob schon das lachen selbst das eroeffnen der gegenwart sei
identitaetsbrett nassnatur glasfaserkabel kupfer frequenz
urschrei fragment raumzeit achse fossil zelle licht zeile kompost erde
wir sind soviel durch andere ich du er sie es ich wandere
ritual glaube ordnung widerstand kraft

halbiere das unendliche und vermehre das vorstellbare
moeglichkeitsraum restrealitaet sekundenselbst
wirbelverse redelagerung rippenzeile
aussage als ausdehnung atem ort aufgabe jenseitshauptstaub
die minute der bewaehrung schrift spur strom skelett der zeit
oberflaechenglut wurzelwolke
zusammenhaenge herausarbeiten beobachtungen loesen
zick gleich zack wie mal pi flugmarmor

man kommt erst wieder zu sich in dem man sich so weit
wie moeglich von sich selbst entfernt davon
ereignis erlebnis erfahrung vermitteln gestalten erinnern
was in dir ist muss wachsen brenne
die dame fundament begrifflichkeit und konzentration
funktionale integration wirklichkeitskleid
vom runden im kreis zur kugel
das geduldige ja des ungeborenen gefuehl und darstellung


kuss rausch liebe biss evolution als revolution
schall licht ozon wort werk welt wunschsuender
die welt darstellen wie sie von kraeften bewegt wird
antischwerkraftmaschine sprachbehausung
analyse und intuition selbstverantwortung gerechtigkeit
erfahrungsgedaechtnis mutschleuder metapherphysik
zweiseelenverkleber ich saee was was du nicht siehst
und leuchte deinen weg weiser

das prinzip der mischung als immanentes schoepferisches
prinzip handlung und wandlung ursprungsqualitaet
manches geht verloren erreicht die erde nie klebt irgendwo
am ellenbogen verliert sich hinterm knie
vom universum der sterne zum universum des seins
quer staat beet schwerfeldreich abseits
orient okzident ornament
man braucht immer zwei fixpunkte um eine position zu bestimmen

das wachsen von entscheidungen weltich squorld
beweglich zu werke gehen wirbelwir wegweizen satt
in kubikmetern denken und oder pro quadratmeter schreiben
von der horizontalen in die vertikale weit
abfall erde schrei nach stille weltall vor gestalt und wille
nacheinander und nebeneinander matt
ueberschrift ichmensch brieftraeger
inzwischen hat sich das bewusstsein in den knochen verteilt

jetztzimmer zentralnatur ritualnomade
wie man wird wer man ist wenn man irrt wo man ist meter
in vor an um zu ueber mit nach von einem augenblick in der zeit
die kunst des verdauens atmen
die vermaehlung von himmel und erde
die haltestelle des ploetzlichen reizwirkungsfluss
weg und wille wald
als ob gedanken benzin waeren die man verbrennt
um vorwaerts zu kommen pfeil und bohnenstange

Montag, März 17, 2008

+++ hab nur ne kurze Rast gehabt hier in Berlin und bin
heute auf dem Flug nach Zuerich ++ Schreibe an einer
dreidimensionalen Skizze die im Ehegraben praesentiert
wird ++ Es gibt erneut Vierkantbalken die in einem
Schacht hoch in den Himmel ragen ++ Und im Durchgang
steht mit Kreide fein gezeichnet aus Negativplotts
FETT SALZ ZUCKER SEX mit ner typographischen Anlehnung
an Hoehlenzeichnungen ++ Frueher war der Durchgang eine
Art Klaeranlage wo man die ganzen Abfaelle hineinwarf und
unten wartete schon die BVG-Sau und grunzte mit ihrem
Dieselmotor ++ Am Ende gabs ne Wendeplatte das ist der
Schacht und da wird der ganze Rotz an der Achse (Schwelle)
zentrifugiert und verdaut und kompostartig ins Gehirn
geschleudert ++ Von dort aus gehts direkt in den Aether
die Atmosphaeren Wellen und Satellitenleiber ++ Hier
schwebt verlinkt und vernetzt das THEMOREWEKNOW ++
Die Balken 4 Meter hoch werden mit Holzfaellerkreide
beschriftet und symbolisieren eine Bibliothek ++ Die Texte
und Begriffe sind aus meinen Tagebuechern ausgewaehlt
und auf den Balken erscheinen sie quasi wie ne Inhaltsangabe
von nem Muesliriegel ++ es gibt sogenanne ICHNISCHEN
mit Identitaetsbrettern so als Lesebox und in einer Ecke
liegen Gluehbirnen in denen spiegelt sich das Minimalall
++ Sie liegen da wie Eier oder Sperma ++ DAS GEDULDIGE
JA DES UNGEBORENEN steht auf einem der Balken und in
der Skizze sind sie die noch ungeborenen Ideen ++

Montag, März 10, 2008

Mehr als 1.200 Sprachen gibt es auf dem
amerikanischen Doppelkontinent. Einige von
ihnen besitzen weltweit eine der stärksten
Unterschiede in ihrer lautlichen und gramatischen
inneren Gliederung. Dies läßt wichtige Fragen
aufkommen, wie z. B. die Sprache, das Denken,
die Wirklichkeit, das Weltbild und die Kultur
in Zusammenhang stehen.
(www.indianerwww.de)

Donnerstag, März 06, 2008


Schneefallfell von Gestern
die Kugel aus dem Western
entwirft ein Bild in ihrer Bahn
durch Widerstand in Ziel und Plan

Licht und Teilchen brechen bar
was nur vermutet wird nun wahr
im Brunnen aus der Tiefe Quelle
entspringt die Welt als Welle

Weg und Wille Arm und Bein
in dem Acker liegt das Sein
Ich und Er und Sie und Du
May the force and be with you

Mittwoch, März 05, 2008

Selten wird das Geschriebene als ein Dienst an der
Allgemeinheit verstanden . Zu viel Wortsalat, zu viel
Wortakrobatik, die ich kaum entschluesseln kann .
Es wird hochgelobt und vernichtet . Warum, wozu,
erfahren wir selten . Auch gibt es Kunstmoden . Immer
ist einer, ueber den man gerade schreibt, der Groesste .
Kuenstler sind immer oder meistens einmalig, ausserhalb
oder ueber allem .
Ich musste und wollte das alles schreiben . Im Strohaufen
vom Geschriebenen ueber Sie, sehr verehrter Herr Rembrandt,
finde ich oft den Kuenstler nicht mehr . Bei soviel Wortwald
muss es auch fuer Sie schwer sein, einen Ausweg zu finden .
Man wisse: Auch Woerter koennen toeten .

Hochachtungsvoll

(aus: Erfundenes und Erlebtes . Gottfried Honegger)

Sonntag, Februar 24, 2008

Ich plane eine zwanglose Lesung (...) und ich gedenke
einen meiner Sklaven dafür zu nutzen. (...) Aber die
Frage ist: Was soll ich tun, während er liest? Soll
ich still und stumm dasitzen wie ein Zuschauer, oder
soll ich, wie es mancher andere tut, seine Worte mit
den Lippen, mit Augenausdruck und Gestik nachformen?

(aus: Zitate aus den Briefen Plinius des Jüngeren)
Obwohl Jesus selbst keine Bücher geschrieben hat,
ist das Christentum eine Buchreligion, wie auch das
Judentum und der Islam. Das heißt, im Mittelpunkt
stehen heilige Schriften, von denen Lebenserfahrungen
angestoßen und interpretiert werden. Zum Christsein
gehört das Lesen, oder zumindest das Zuhören, wenn
ein anderer vorliest. In den christlichen Klostern
wurde daher nicht nur die Schreibkultur gepflegt,
sondern auch eine Lesekultur eingeübt. Hauptlektüre
war die Bibel, daneben wurde jedoch auch andere
ausgewählte Literatur gelesen, insbesondere
während des Essens im Refektorium.
(aus: www.lesungslabor.de)

Donnerstag, Februar 21, 2008


In den Gespraechen des Konfuzius gibt es neben den
Anekdoten, Maximen und Dialogen, die als "kurze Formen"
die Gedanken des Meisters enthalten, ab und zu eine vierte
Art von Aussagen, die als Ausdruck der Weisheit dient: die
Aussage in Form einer Liste . Es gibt zum Beispiel in lako-
nischer Weise: "was der Meister mit groesster Vorsicht
behandelt: Laeuterung, Krieg, Krankheit" (VII, 13); oder
das, "wovon der Meister nicht spricht: vom Fremden, von
der Kraft, von der Unordnung, von den Geistern" (VII, 21);
oder auch "was der Meister absolut ablehnt: die Ideen, die
Dogmen, den Starrsinn, das Ich" (IX, 4).
Am bemerkenswertesten ist, dass solche Listen und sogar
auch die kuerzesten im Rahmen der Gespraeche voellig
unabhaengig sein koennen, die zugleich autonom und
sich selbst genuegend sind . Die Liste wird durch keine
Erklaerung kommentiert oder gerechtfertigt .
(aus: Die Kunst Listen zu erstellen . Merve Verlag)

Montag, Februar 18, 2008

Ich War Einmal
THEMOREWEKNOW
Ich Nische Die Ecke
Durch Doch Auch So
Wohin Der Wind Auch Weht
Ich Parke Im Gebeet
Die Und Das Und Der
Nichts Ist Doppeltschwer
IN GOOD WE TRUST Der Schrei
Ich bin nicht was ich denke
FREI

Freitag, Februar 15, 2008

PEACE AT LAST

kontrast ich welt kontakt
komm auf die welt ganz nackt
mamamassiv ich steck ganz tief
hab keine wahl blutrot in RAL
wehe folgt auf welle
vom muttermund zur schwelle
durch die geburt und den kanal
im kreischsaal endlich friede PAL

Mittwoch, Februar 13, 2008

UNTERTAGE brennt die Frage
Wo ist Oben Unten Hinten
Kann ichs überwinden
Kann ich das nächste Salzkorn finden
Man sagt es war ein Einhorn
Dass die Löcher bohrt
Fuer die letzte Sprengung
Dass sich gegen Druck einstellt
Auf Grund der Folgen von Verdrängung
Ich sag euch es wird Zeit
Dass meine Ortsbrust spricht
Es bricht sich diese letzte Frage
Die ich hatte Untertage
Ich will sie stellen neu nach Neun
Und statt dem Wo das Wie vertäun
Wie ist das Oben Unten Hinten
Nun ich will es überwinden
Drei Löcher hab ich eingebohrt vor Ort
Und steuer nun den Wagen virtuell
Zum allerletzten Schachtduell
Es wird der Knopf gedrückt
Ein letztes mal der Fels verrückt
Gleichsam Stein und Salz gespalten
All was der Knall ist wird erhalten
Die Explosion ist mir gelungen
Ich hab den Stein durchdrungen
Dem nächsten Salzkorn steh ich gegenüber
Ich leck am Stein entzünd das Fieber
Ich sing aus vollem Hals
Natur erhalts DAS SALZ

Dienstag, Februar 12, 2008

QUER STAAT BEET

Es leuchtet rot die Sonne auf das Feuer einer Tonne
in seiner Glut ein Porsche glueht der Wirbel Weltall
Funken blueht . In meiner Hand halt ich nen Knoten
Wolken ziehen durch den Hof Wind wird Zeit ausloten
bald sind alle Dick und Doof . Ich ziehe durch die
Strassen auf dem Kopf nen Bienenschwarm streu Hafer
Gerste Phrasen und mach die Erde warm . Ich sehe was
was du nicht siehst und leuchte deinen Weg und auf
dem Acker treibt der Samen aus seiner Verse einen Steg .
Aus meinem Knie tropft eine Traene laeuft hinab am
Wadenbein derweil kratz ich mit einem Nagel eine
Nachricht in den Stein . Muskeln Schenkel
Sehnen alle wollen sich dehnen . Quer Staat Beet
jegliches was geht jegliches was aus der Bahn
treibt aus dem Boden seinen Wahn . Honig klebt
in meiner Hand noch einen Wunsch schreib an die
Wand . Ich wuensche mir ein Danke nach dem Bitte
und ein Zentrum fuer die Mitte .

Montag, Februar 11, 2008

Mittwoch, Februar 06, 2008

Aus meiner Welt der Rinde bin ich das Bindeglied
die Winde | Ich winde mich um jene Fragen die ihre
Antwort mit sich tragen | Weiter noch als jedes Wort
treibt mich das Hier und Da und Dort | Aus meinen
Poren leckt das Salz die Zunge aus dem Rachen Hals
pumpt Atem mir den Weg zur Lunge | Frei | Das Blut
in seiner Bahn fliesst blau und Rotkohl Pollock Wahn
sein Ziel ist unsichtbar und wage mutig Untertage tritt
das Wie mal Pi auf Ham let it be | stroemt und fliesst
weise durch das Schwerfeldreich geht nun die Reise |
die Sonne glueht mit tausend Volt durch meine
Koerperzellen Gold | Im Oberholz in meiner Kammer
jagt das Neuron mit einem Hammer Uran T stabile
Natur | Ich brech den Eid | Leid ist mein Schwur
Atomkern Masse Spaltung ich kehr mich aus und ab
zur Haltung | Ichregen Ichwasser Ichdampf Ichglaube
Ichliebe Ichkampf | Ich gehe ich laufe ich wandre
Ich Ich Ich Ich und der Andere | Schrein der heilige
Schein | Haben nimmt Haben und Bewusstsein Sein

Dienstag, Februar 05, 2008

Wenn die tote Katze zuckt
wach durch Strahlung
Reibsand juckt
beginnt King Kong das Kehlkopfsingen
laesst Anus den Saturn beringen
bekommt das Blut die Packung Jung
wird aus Kompost Zick Zack Dung
sitzt der Morgen aus die Stunde
glueht das Eisen mir die Wunde

Wenn die tote Katze zickt
wach durch Crystal
Taschen fickt
ist die Stimme des Gewissens
Ichzahn Duzeit Wir des Bissens
ist der Aufprall Wut und Wucht
aus der Hoehle Sinn und Sucht
bin ich Einbruch Real ich taet
sprengt der Meister das Gebet

Wenn die tote Katze zeckt
wach durch Sheba
Strassen tagt
ist der siebenfache Atem
Fluegelschlag der Seele
aus der Welt die ich erwaehle
hier die Handlung aus der Haltung
weckt das Waldtier die Verwaltung
come and go and earth and heaven
Trial and Error
24/7

Mittwoch, Januar 23, 2008

VATER | UNSER | LOCH

komm und hol mich doch
where i end and you begin
1 gramm Asche dein Gewinn
Haupt und Nebenmotten leise
aufgeschlitzt liegt da die Schneise

. Atem Hauch

ein letzter Satz .

Ich war der Kampfplatz
stoehnt die Lichtung
mein Zentrum wanderte zur Richtung
an der Spitze trieb das Runde
riss im freien Fall die Wunde
auf das Brot und auf die Braut .

>> stillt das Blut :

mein Abendrot versaut .

Montag, Januar 21, 2008


Mahlzeit mach die Beine breit
es kommt die Zahl der Ehrlichkeit
Das erste Mahl in meinem Leben
war vulkanisch wie ein Beben
formvollendet wie der Hohenstaufen
gab es am Busen der Natur
die Muttermilch zu saufen
Glück und Wonne waren mein
in meinem Speisewagen-Heim
die Mutter war der Zug der Zeit
und gab mir die Gelegenheit
so oft zu schreien wie ich wollt
nach diesem weissen Fluessiggold
spaeter als ich stark und gross
wollt ich ein letztes Mal in Mutters Schoss
ich ging hinauf zum Hohenstaufen
und wollt mich ordentlich besaufen
und suchte nach der Stelle
wo das Gold kommt aus der Quelle
und ploetzlich hoerte ich von weit
Mahlzeit mach die Beine breit
da fand ich ihn den Goettertrank
auf einer morschen Wandersbank
ein Flaschengeist total vereist
erzaehlte mir er sei verreist
und sei im Rausch betrunken
auf diese Bank herabgesunken
ich stopfte ihn in meine Tasche
und nahm mich an der Geisterflasche
zum letzten mal setzte ich an
bevor mich ueberkam der Wahn
den alten Hohenstaufen Schwur
an meinem Busen der Natur

Mittwoch, Januar 16, 2008

Manches geht verloren
erreicht die Erde nie
klebt irgendwo am Ellenbogen
verliert sich hinterm Knie

Dienstag, Januar 15, 2008

Geschrieben steht: Im Anfang war das Wort!
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Daß deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat.
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!
(aus: Faust . Goethe)

Montag, Januar 07, 2008


Der Esel will zum Karneval
mit einer ausgestreckten Zunge
da jagt ein Aufschrei durch den Stall
es schreit das Schaf aus voller Lunge
Du Esel !
Ich geb dir einen Rat
schreib auf dein Fell
E gleich MC Quadrat
ein Stein kommt ins Rollen
der Esel denkt nach
hebt seine Ohren bis unters Dach
er schnaubt spreizt sein Fell
rechnet
macht Pause
bruellt heisser das Schaf an
okay okay
ich bleib heut zuhause
zum letzen mal
in diesem Stall
spiel ich fuer dich
ein Mann sieht rot
und du auf deiner Wolle
spielst mir das Lied vom Tod

Samstag, Januar 05, 2008

Ein Tellerschnitzel wollte beten
in C-Dur und A-Moll
und ueberlegte lang noch laenger
wie es die Haende falten soll
es setzte sich vor einen Spiegel
sah sich an und war ganz platt
auf einmal wurd ihm klar
dass es nicht Hand noch Haende hat
ein letzes mal noch wollt es tanzen
in heisser Butter Oel und Fett
bevor es kam in einen Ranzen
Dicksack Magen Waschbauchbrett
jeh kam des Schnitzels Ende
und ward gegessen ohne Haende